zu unserem Rückflug durftet Ihr ja schon etwas lesen. Aber unser Eindruck von San Francisco, der fehlt ja noch.
Wir hatten also die Rückgabe unseres Homis erfolgreich abgewickelt und uns dann ein Taxi bestellt. Zeitgleich, warteteten 4 junge Norweger auch auf ein Taxi und wir haben uns dann so verständigt, dass wir gemeinsam nach San Francisco Downtown fahren. Spart ein wenig Kohle.
Die guten hatten dann noch 10 Tage in San Francisco und haben in einer kleinen Seitenstraße in einem Hostel genächtig.
Ich hab ja früher schon die Serie, “Die Straßen von San Francisco” im Fernsehen verfolgt, aber wenn man in einem Minivan sitzt, kann man erst einmal einschätzen, WIE steil die Straßen dort sind.
Angekommen im Tuscan Inn, relativ nah an der Fisherman`s Warf gelegen, bezogen wir kurz unser Zimmer und ich wollte dann auch gleich weiter. Wir waren beide ziemlich geschafft, aber ich habe meine bessere Hälfte mitgezerrt, weil ich so viel wie möglich sehen wollte. Fisherman`s Warf … eine Meile, gespickt mit Touristen, Joggern, Freiluftakrobaten und Lokalitäten. Etwas zuviel für mich und Ulrike konnte sich so gar nicht begeistern. Aber schon von der Ferne sah ich schon wieder ein U-Boot im Hafen liegen …
Gleich daneben, in einem alten Lagerhaus, entdeckten wir ein eine Art Museum für Spielautomaten. Automaten schon aus den dreissiger Jahren, bis hin zu den 80er/90er Jahren. Ich war natürlich fasziniert. Man, an verschiedenen Automaten habe ich manchmal regelrecht mein Taschengeld verzockt. Wohl war Centipede das von mir meistgespielte Spiel. War natürlich auch da und ich konnte nicht widerstehen.
Ulrike entdeckte dann auch noch einen Zerrspiegel. So etwas habe ich schon ewig nicht mehr gesehen. Sie hat sich größer und schlanker gemacht.
Allerdings gefallen mir die “echten” Proportionen meiner besseren Hälfte wesentlich besser.
Danach haben wir uns auf Futtersuche begeben, was sich als nicht so einfach gestalten sollte. Die Lokale haben exorbitante Preise. Alles, was etwas günstiger ist, war voll und so gab es einfach nur einen Burger von McD. Hat satt gemacht, aber irgendwie hatten wir uns das ein wenig harmonischer vorgestellt. So langsam ging dann auch die Sonne unter, allerdings wirklich langsam, so das wir nur die Anfänge angeschaut haben. Wir waren einfach zu müde. Aber die Golden Gate, wollten wir noch einmal gesehen haben. Wenn auch nur aus der Ferne.
Kurz haben wir dann noch am Pier 33 vorbei geschaut, um zu sehen, wo am nächsten Morgen unsere Besichtigungstour to “The Rock” startet. Ulrike hat von zu Hause aus die “Early Bird” Tour gebucht. Am Pier las ich dann, warum man so früh starten sollte … to avoid the crowds. Mit meinen hervorragenden Englischkenntnissen, übersetzte ich Ulrike das als … Krähen!
Ihr könnt Euch sicher sein, dass mich diese Fehlübersetzung mein Leben lang begleiten wird.
Ok, The Rock! Schon bei der Anfahrt habe ich eine Gänsehaut bekommen. Die Geschichte um dieses Gefängnis, welches früher auch eine Festung war, ist ja weitreichend bekannt. Aber ich kann Euch sagen, wenn Ihr selber davor steht, schluckt Ihr einfach nur einmal kurz. Das passiert dann ein wenig öfter, wenn man die geführte Audio Tour macht. Ulrike und auch ich, haben diesen Ausflug als sehr lohnenswert eingestuft. Nachfolgend ein paar Bilder …
Nach knapp 2 Stunden Besichtigungstour waren wieder zurück und hatten Hunger.
Wir haben ein wenig gesucht und uns dann für das Hardrock Cafe entschieden. Ich wollte einen BURGER, Ulrike hat einen “kleinen” Salat gegessen. Sehr lecker kann ich nur sagen. Ein wenig Saucen überlastet, aber das ist in den USA meist der Fall.
Danach hieß es, die angefutterten Kalorien wieder abzulaufen. Aber nur auf dem Rückweg von Downtown, rein wollten wir dann doch einmal mit der Cable Car gefahren sein. Ein einmaliges Erlebnis.
Den Weg zu Fuß, haben wir dann durch diverse Stadtteile zurückgelegt. Chinatown, Russian Hill usw. Es gab eine Menge zu bestaunen und wir haben oft so ziemlich geschnauft, ob der steilen Berge dort. Aber, es lohnt sich wirklich, sich auch einmal abseits der Touristentreffpunkte zu bewegen. So konnten wir auch ein österreichisches Lokal entdecken, welches aber leider noch nicht offen hatte. Ulrike hatte sich so auf Käsespätzle gefreut.
Nach diesem Spaziergang sind wir zurück ins Hotel, haben der Dinge ausgeharrt, die am nächsten Tag auf uns treffen werden und sind selig eingeschlafen. Den nächsten Tag haben wir ja dann schon beschrieben.
Und DER, hat uns dann nach Hause gebracht. Zwar nur bis nach Frankfurt, aber in München hat uns dann überraschender Weise mein bester Freund Richie, der mein Leben schon seit mehr als 35 Jahren begleitet, abgeholt und bis nach Hause gefahren. Vielen Dank dafür!
Es war ein sehr schöner Urlaub, für uns ja auch die zweiten Flitterwochen und wir können allen diese Tour uneingeschränkt empfehlen.
Danke, fürs Reinschauen und die zahlreichen Kommentare …
Ulrike & Alexander




















































































































